Kirchweih-Enten

Zu Kirchweih, am Samstag, dem 20. Oktober, gibt es bei uns im Hofladen wieder die begehrten Mooseuracher Bio-Enten. Sie erhalten die Enten auf Vorbestellung über unseren Online-Shop oder per Email an info@mooseurach.de. Unsere Enten wiegen zwischen knapp 2 und 3,5 kg und kosten 19 €/kg. Wer möchte, erhält die Innereien kostenlos mit dazu. Die Mooseuracher Enten verbringen den Sommer in unserem 100jährigen Apfelgarten auf der Ostseite des Hügels. Sie teilen sich die Weide mit den Gänsen (Weihnachtsgänse gibt es am 22.12.) und können nach Herzenslust schnattern, flattern und watscheln. Ein Leben, das mit dem einer gewöhnlichen Mastente nicht zu vergleichen ist und sich auch geschmacklich auszahlt!

Apfelbluete in Mooseurach 2

Apropos Apfelgarten! Der aromatische 2018er Apfelsaft ist bereits gepresst und steht in 5-und 10-Liter-Kartons für Sie im Hofladen bereit! Unser Apfelsaft ist eine echte Besonderheit, denn der Mooseuracher Streuobstgarten ist einer der ältesten, größten und schönsten in der Region. In ihm sind viele historische Apfelsorten vertreten, wie z.B.: Gelber Edelapfel, Wachsrenette, Geflammter Weißer Kardinal, Boskop, Rheinischer Bohnapfel, Roter Eiserapfel, Hibernal und Rote Sternrenette. Streuobstwiesen sehen nicht nur sehr idyllisch aus, sie spielen auch eine wichtige Rolle für die Biodiversität, da sie zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause bieten.

 

Frischer Apfelsaft

Unser 90 jähriger Streuobstgarten ist eine Rarität. Auf über 6 ha bietet er historischen Apfelsorten, vielen Insekten- und Vogelarten, sowie unserer Gänseherde einen naturnahen Lebensraum. Der Apfelsaft ist herzhaft und aromatisch. Er wird vom Königsdorfer Obst- und Gartenbauverein schonend gepresst und steril in 5 und 10 Liter Verpackungen gefüllt. Diese sind – auch geöffnet – monatelang haltbar. Ein Naturgenuss!

Unseren Apfelsaft erhalten Sie im Hofladen, die 5-Liter Verpackungen zu 12,00€ und die 10-Liter Verpackungen zu 20,00€.

Hofschlachtung

Frisches Rindfleisch – wie immer aus Hofschlachtung.

Bei uns wird am Hof geschlachtet. Das gibt nur noch sehr selten, denn wenn auf einem Hof auch nur einzelne Tiere geschlachtet werden,  müssen heute trotzdem die rigorosen EU-Standards für Ausstattung und Hygiene eingehalten werden, die eigentlich auf Schlachthöfe ausgerichtet sind. Wir erfüllen diese, auch wenn es aufwendig und teuer ist. Unsere Tiere sind es uns wert, denen so die Panik auf dem Transport und im Schlachthof erspart wird. Dabei geht es uns vor allem um den Tierschutz, aber auch um die Fleischqualität, die unter dem Transport-Stress der Tiere leidet.

Nah dran

Zeit für einen Zusammenschluss

Die Murnau-Werdenfelser Rinderherde von Manfred Schmidt zieht nach Mooseurach. Die Gemeinsamkeiten der beiden Höfe in Fletzen und Mooseurach sind vielfältig, die Einstellungen zur Rinderhaltung, Landschaftspflege und zur Vermarktung decken sich: Zeit für einen Zusammenschluss. Die Herde von Manfred Schmidt, über vierzig Murnau-Werdenfelser Mutterkühe mit Kälbern und einem Stier, siedelt nach Mooseurach.

Das Murnau-Werdenfelser Rind ist im Alpenland beheimatet und an das steile Gelände und raue Klima der Berge gewohnt. Seit dem zweiten Weltkrieg ist die Zahl der Tiere rapide gesunken, da sich viele Landwirte modernen Milch-Hochleistungsrassen zugewandt hatten. Die Population hat sich nun auf derzeit 1.000 Tiere erholt, dank weiterer Züchter, die sich der Erhaltung dieser Rinderrasse verpflichtet fühlen. Sie ist besonders anpassungsfähig, robust gegen Krankheiten und das Fleisch ist bekannt für seine Qualität.

Das Fleisch ist besonders zart und hat einen ausgeprägten Geschmack

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